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Brückenschlag beim freien WLAN gelungen

Das freie WLAN wird in Neuenrade auf dem Platz der Generationen und entlang der Hauptstraße schon gut genutzt. Doch diese Abdeckung war lediglich der erste Schritt des Projektes vom Stadtmarketing Neuenrade. Zu der „Längsachse“ kam nun die „Querachse“. Die Verbindung von der Altstadt über den Wall bis hin zum Kaisergarten ist hergestellt.

Christiane Frauendorf (Stadtmarketing-Geschäftsführerin) und Christoph Tyralla (Volksbank-Bereichsleiter).

Das freie WLAN wird in Neuenrade auf dem Platz der Generationen und entlang der Hauptstraße schon gut genutzt. Doch diese Abdeckung war lediglich der erste Schritt des Projektes vom Stadtmarketing Neuenrade. Zu der „Längsachse“ kam nun die „Querachse“. Die Verbindung von der Altstadt über den Wall bis hin zum Kaisergarten ist hergestellt. Der Schulhof ist ebenso abgedeckt, wie der Stadtgarten. Sogar wenn man die Straße „Hinterm Wall“ entlangschlendert, von der Poststraße bis zum Stadtgarten, hat man Internetempfang mit einer Geschwindigkeit von 18 Mbit. Das Volksbankgebäude an der Hauptstraße war ein strategischer Schlüsselpunkt, um die Verbindung herzustellen. „Wir sind der Brückenschlag von der Ersten Straße“, meinte Volksbank-Bereichsleiter Christoph Tyralla. An dem Gebäude der Volksbank wurden drei WLAN-Sender angebracht, ebenso am Rathaus und an der Burgschule. Diese Sender strahlen jeweils in einem Winkel von 90 Grad ein starkes Signal. Mit den jeweils drei Sendern an den drei Gebäuden wird der große Platz abgedeckt. „Wir unterstützen das Thema gerne, es liegt uns am Herzen, denn es ist innovativ und zukunftsorientiert. Zum Glück liegen wir so zentral“, so Tyralla.

Die Geräte, neben den Sendern auch spezielle Router, die vom Internetnutzer nicht benötigte Ressourcen freistellen, wurden mit Spendengeldern angeschafft. Die Zugänge werden von Freifunk Rheinland verwaltet und sind ohne Passwort verfügbar. Durch die Überschneidungen der Bereiche, die von einem Sender aus abgedeckt werden, entsteht ein stadtweites Netzwerke, das die Ressourcen gleichmäßig zur Verfügung stellt. Den Einzelhändlern, die ihr Internet zur Verfügung stellen, entstehen durch das gesponserte Gerät jährliche Stromkosten von überschaubaren rund 3,50 Euro. Mehr als zehn dieser Router sind bereits in der Hönnestadt im Einsatz – in den Geschäften der Einzelhändler, aber auch in Haushalten. „Wir machen unsere Kunden mit Flyern auf das Angebot aufmerksam, denn wir wollen das voran bringen“, kündigte Tyralla an. Der Brückenschlag zum Wall soll aber nicht die letzte Aktion im Rahmen des Projektes bleiben. „Wir können uns vorstellen, die Bahnhofstraße hinauszugehen, bis zum Freibad“, blickt Stadtmarketing-Geschäftsführerin Christiane Frauendorf in die Zukunft.

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